Senioren: Klus-Oltenese 2:1
Fazit: 3 Pfostenschüsse, 1 Lattenknaller und zwei maliges Retten auf der Linie sowie ein starker Torwart haben sich zum Glück nicht mit den Spruch bewahrheitet „wer die Tore vorne nicht macht erhält sie dann hinten“.
Die Kluser wollten gegen den letzten der Tabelle die Vorgabe des Trainers, mit 6 Toren Unterschied zu gewinnen, am liebsten zu Null um den Stammtorwart ein wenig unter Druck zu setzen, umsetzen.
Sie machten von Beginn weg Druck und rollten Angriff um Angriff, vor allem über die rechten Seite mit dem agilen Metin. Er kennt kein Spiel in seiner Karriere, wo er so viele Flanken in den Strafraum spielen konnte, wie gestern Abend. Nach der 15. Flanke hat die Kraft merklich nachgelassen, da er nach der auskurierten Magen/Darmgrippe noch nicht im Vollbesitz seiner Kräfte war. Nach endlosen 25 Minuten und versieben von mehreren guten Torchancen konnte Probst nach einem schönen Angriff über mehrere Stationen das verdiente 1:0 erzielen. Mal für Mal verhinderte der Pfosten, die Latte oder das eigene Unvermögen im Abschluss eine Erhöhung des Skores. So hielt das Resultat bis zur Pause stand, die Oltener waren damit noch gut gedient, kamen sie doch nur ein bis zweimal gefährlich vors gegnerische Tor.
Kaum war die 2. Halbzeit angepfiffen, tricksten die Olteneser die noch schlafende Kluser Abwehr aus und erzielten den Ausgleich. Die Einheimischen glaubten weiter an den Sieg und spielten weiter drauf los und schossen aus allen Rohren, sogar der Schiri und/oder eigene Spieler standen bei den Schüssen im Weg. Als sich dann Mendi in der 70. Minute, nach einer kurzen Auszeit auf dem Bänkli, auf der rechten Seite durchtankte, brauchte Probst die Flanke nur noch über die Linie zu drücken und so feierten die Kluser den ersten Sieg in der Rückrunde. Glücklich, mit einer schlechten Leistung doch noch drei Punkte einzufahren, ging man dann zum gemütlichen Teil über.
Es spielten: Allemann, Gülec H, Schlegel, Perez, Heutschi, Hafner A, Probst, Gülec M., Mendi, Ramos, Ziemann (Neuenschwander, Diktas, Ackermann)












