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Senioren: FC Klus-Balsthal - FC Mümliswil 2:2

Die Kluser wollten unbedingt mit einer Serie von 8 Spielen ohne Niederlage in die Winterpause gehen. Dass sie dabei kein Tor erzielen mussten, um im Derby gegen Mümliswil Punkten zu können, ist zwar kurios und doch war. Wie das geht, erfährt ihr in den folgenden Zeilen.

Die Vorgabe des Trainers, die Mümliswiler Verteidiger bei Ballbesitz sofort unter Druck zu setzen, konnten die Kluser nur in den ersten 20 Minuten umsetzen. Dass die Verteidigung der Schwachpunkt der Mümliswiler ist, wussten die Kluser gekonnt umzusetzen. In der 4. Minute flankte Probst von links in den Strafraum hinein, der Mümliswiler Verteidiger erwischte seinen eigen Torwart mit einem präzisen Kopfball in die rechte Ecke. Hatte er wohl nicht gemerkt, dass die Kluser die Platzwahl verloren und von der Gästeseite aus beginnen mussten. Die Kluser Stürmer verhederten sich bei ihren Angriffen und Toschüssen meistens in der vielbeinigen gegnerischen Abwehr und so erstaunte es nicht, dass die Kluser erst wieder in der 26. Minute jubeln konnten, als Mendi einen Steilpass auf Birneder spielte, der den Mümliswiler Verteidiger so sehr bedrängte, dass ihm keine andere Möglichkeit blieb, den eigenen Torwart zu bezwingen. Die Mümliswiler versuchten daraufhin ihr Heil in gefährlichen Weitschüssen als 20 Meter, konnten aber den Kluser Torwart in keiner Weise beunruhigen. So gingen die Kluser mit 2:0 in die Pause, ohne dazu wirklich viel beigetragen zu haben.

 

Nach dem Pausentee sah man eine wie verwandelte Mümliswiler Equipe. Nach einem langen Auskick des Torwartes Heutschi und der Verlängerung per Kopf eines Mittelfeldspielers wurde die zu weit aufgerückte Verteidigung bereits in der 42 Minute erwischt und der allein auf Allemann laufende Stürmer hatte kein Problem, zum 2:1 zu verkürzen. Nur 2 Zeigerumdrehungen später lief schon wieder ein Mümliswiler alleine auf Allemann zu, der Ihm erneut keine Chance liess und zum 2:2 ausglich. In der 50 Minuten konnten die Kluser einen Corner schiessen, der Kopfball von Hafner flog an den Pfosten und das Nachschüsschen von Heutschi konnte Heutschi ohne Mühe bewältigen. So plätscherte das Spiel so hin und her, die Kluser zeigten keine Laufbereitschaft mehr und die Mümliswiler versuchten das Heil mit langen Zuspiele auf die Stürmer, was nicht aber erfolgreich war. Als dann in der 70. Minute ein Mümliswiler im 16ener der Kluser zu Fall kam, entschied der Schiedsrichter zum Entsetzen der Kluser Spieler auf Penalty. Als 5 Minuten vorher Probst im 16ener ins Sandwich genommen wurde, blieb die Pfeiffe des Schiris stumm.

Zum Glück war der Penaltyschütze den Klusern gnädig und verschoss kläglich. So spulten die beiden Mannschaften die letzten 10 Minuten ab, ohne nennenswerte Aktionen.

Wenn die Mümliswiler eine ähnliche Leistung am nächsten Wochenende gegen Winznau im Cup abrufen können, sollten sie ins Halbfinale vorstossen. Dazu wünschen wir ihnen viel Glück.

 

So überwintern die Kluser nach der besten Vorrunde seit 12 Jahren mit 22 Punkten auf dem guten zweiten Platz. Das Ziel für die Rückrunde ist somit diesen 2. Platz zu halten.

 

Für die Kluser spielten: Allemann, Gülec H, Probst, Häusler, Perez (Stäuble), Ramos (Ackermann), Heutschi, Gülec M, Hafner, Mendi (Diktas), Birneder (Christ), Ramos, Hafner.

 


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