Beginnen wir mit dem Ende des Spieles. Da sassen sie. Unsere Frauen. Enttäuscht, traurig, auch ein wenig wütend. Enttäuschend und weinend, weil ein paar Minuten vor Spielende das vermeintlich sichere 2:2 nicht erfolgte. Aus ca 5m brachte man den Torschuss nicht an der Torhüterin vorbei. Wütend, weil man überzeugt war, dass der Penalty ungerechtfertigt war, was auch die gefaulte Gegnerin bestätigte.
Sonst lief das ganze Spiel mit einer leichten Überlegenheit der Frauen aus Dulliken ab. Sie gewannen mehr Zweikämpfe, waren besser organisiert. Bei unseren Frauen fehlte der letzte Biss, wie Tiago in der Pause mitteilte. Das, was trainiert wurde, wurde zum Teil vermisst und nicht umgesetzt. Viele leichte Fehler brachten die Gegnerinnen immer wieder in Ballbesitz. Mit den Einwechslungen wurde die Mannschaft etwas stabiler, doch auch das letzte Quäntchen Glück fehlte.
Ergänzend: Zu Beginn fehlte eine Spielerin kurzfristig, da sie verletzungshalber absagen musste. Und. Während dem Spiel verletzten sich noch zwei Spielerinnen. Nein. Wir vergessen nicht, wie immer in Sportlerkreisen gesagt wird. Nein. Wir bäumen uns wieder auf. Das nächste Spiel am Samstag, um 20:00 Uhr, in Attiswil , Spitzenreiter, wird die nächste Bewährungsprobe sein.
Allen verletzten Spielerinnen schnelle Genesung.
Tore: 40‘. 0:1 (Penalty); 60‘ Jasmine Züger 1:1; 75‘ 1:2;