1. Mannschaft Cup - FCKB - Olten 1-2 n.V.
Bericht Raphael Wermelinger Oltner Tagblatt:
Der Zweitligist Olten liess sich vom unterklassigen FC Klus/Balsthal bereits in der achten Minute übertölpeln. Nach einem Foul der Gäste an der eigenen Strafraumgrenze führte Oliveira den Freistoss blitzschnell aus und düpierte damit den noch immer seine Mauer dirigierenden FCO-Goalie Zimmerli. Das Heimteam agierte mit nur einer Sturmspitze, machte die Räume im Mittelfeld eng und stellte den Favoriten Olten dadurch vor grosse Probleme. So hatte der Drittligist Klus/Balsthal in den ersten dreissig Minuten sogar etwas mehr Ballbesitz und Spielanteile.
Dennoch hiess es in der 28.Minute 1:1. Nach einem Doppelpass mit Sturmpartner Jakupovic wurde Schifferle im Strafraum von Nganga zu Fall gebracht. Der FCKB-Aussenläufer berührte zwar bei seiner Grätsche leicht den Ball, dennoch bestrafte der Schiedsrichter das harte Einsteigen mit einem Penalty. Diesen verwandelte Jakupovic souverän zum Ausgleich. Nun wurden die Gäste ihrer Favoritenrolle allmählich gerecht und dominierten die Schlussviertelstunde der ersten Halbzeit. Die gefährlichste Torchance in dieser Druckphase verzeichnete der FCO durch Osaj, der einen von Jakupovic getretenen Freistoss mit dem Kopf an die Latte spedierte.
Auch in der zweiten Halbzeit sahen die Zuschauer auf dem Balsthaler Moos eine äusserst zerfahrene Partie. Beide Mannschaften verzeichneten viele Fehlpässe und Ballverluste im Mittelfeld. Die erste nennenswerte Torchance nach dem Seitenwechsel gehörte dem Drittligisten in der 49.
In dieser agierten beide Mannschaften verständlicherweise nicht mehr mit vollem Risiko. Es waren bereits wieder sieben Minuten verstrichen, als der Heimkeeper Andric einen Vorstoss von Jakupovic entschärfen musste. Auf der Gegenseite konnte sich auch Oltens Goalie Zimmerli beim Distanzschuss von Nganga auszeichnen. Beim anschliessenden Eckball nahm FCKB-Verteidiger Furcillo volles Risiko, drosch den Ball jedoch knapp übers Tor. In dieser Szene wäre Zimmerli wohl machtlos gewesen. In der zweiten Hälfte der Verlängerung zog der Zweitligist das Tempo noch einmal an, durfte aber auch nicht allzu sehr öffnen, da Klus/Balsthal vor allem über den rechten Aussenläufer Papojan immer wieder gefährlich konterte. Es lief bereits die 119.















