Senioren: Luterbach - Klus/Balsthal 2:2 (2:2)
Die Luterbacher wollten nach der Niederlage in der ersten Runde reagieren und den Kluser von Beginn weg klar machen, dass dies nur ein einmaliger Ausrutscher war. Aus Erfahrung wussten wir, dass wenn wir mal in Rückstand geraten würden, in Luterbach meistens noch den Match gekehrt oder ausgeglichen haben. Daher war das Unentschieden schlussendlich ein logisches Resultat.
Die Kluser gerieten bereits in der 5. Minute mit 1:0 in Rückstand. Ein Freistoss vor dem Luterbacher Tor wurde durch die Mauer geblockt, der Gegenzug wurde nach einem mustergültigen Konter nach einem krassen Abwehrfehler abgeschlossen,
die Kluser waren nicht schnell genug zurückgerannt, und die die noch hinten waren, verloren den Überblick vollends. Dann glich sich das Geschehen einigermassen aus, eh Luterbach in der 21. Minute eine riesen Chance alleine vor Schaad nicht verwerten konnten. Kurze Zeit später konnte Luterbach einen Freistoss in den Sechzener Flanken, ein Verteidiger stand zu weit vor seinem Gegenspieler, so dass er keine Mühe hatte, den Ball zum 2:0 zu versenken. Danach erwachte auch der letzte Kluser und Hafner schoss in der 25. Minute knapp über’s Tor. In der 26. Minute profitierte Heutschi von einem Abwehrfehler des Heimteams und bezwang der Torwart sicher zum 2:1. Danach war ein bisschen Ruhe auf dem Platz, eh wiederum Heutschi in der 38. Minute mittels abgefälschten Freistoss zum verdienten 2:2 ausgleichen konnte.
Nach der Pause zollten die Luterbacher aufgrund des schnellen druckvollen Spieles in der 1. Halbzeit langsam aber sicher Tribut und überliessen so gezwungenermassen den Klusern das Spieldiktat. Durch den Wechsel von Metin in den Sturm hatten die Kluser nun zwei schnelle agressive Stürmer, die die unsichere Verteidigung von Luterbach bei ihren Angriffsbemühungen sofort unter Druck setzten und so leicht den Ball eroberten. In der 58 Minute wurde Hafner nach einem harten korrekten Einsteigen mit einer gelben Karte bestraft, notabene die erste seit Wolfwil im April 2010, als Born Dani mit Gelb bestraft wurde. Das Spiel wurde nun härter geführt, die alleine durchbrechenden Kluser Angriffspieler wurden allesamt von den Socken geholt, so dass wir nicht mehr sicher waren, ob wir gegen Luterbach oder eventuell gegen Wolfwil spielten. Die Angriffsbemühungen von Luterbach, meistens durch Fehler im Aufbau der Kluser verursacht, waren auch nicht von schlechten Eltern, ein Luterbacher Stürmer konnte in der 65. Minute alleine auf’s gegnerische Tor marschieren, nur verlor er unterwegs seinen linken Schuh (Christ hatte die Herdmutte vom Moos in der Pause am richtigen Ort platziert) und so konnte er nicht mehr reüssieren. Schaad hielt mit drei Glanzparaden in der 67./72. und 75. Minute die Kluser im Spiel. In der 77. Minute wurde Otter im Sechzehner gefoult, der Pfiff des Schiris blieb als Kompensation zum schuhlosen Stürmer von Luterbach aus.
Für Klus spielten: Andre, Hüseyin, Stefan, Hansruedi, Jesus (41. Thomas) Dani, Andre, Metin, Dani, Markus(41. Stefan), Martin (55. Andre).












