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Thal United - Bericht in der Mittellandzeitung vom 20.10.08

Wenn jeder den Anweisungen der Trainer folgt, stehen die Chancen gut, dass die Thal-United-Teams auch in dieser Saison in der Coca-Cola League mithalten können.

 

In zwei Tagen die Zukunft geplant

 

Die besten Juniorenfussballer aus dem Thal spielen unter der Bezeichnung Thal United

 

Thal United heisst der aktuelle Versuch, dem Juniorenfussball im Thal einen neuen, nachhalti gen Schub zu verleihen. Die Klubs aus Klus/Balsthal, Mümliswil und Welschenrohr wollen jungen Talenten aus der Region zu einer hochwertigen fussballerischen Ausbildung verhelfen.

 

Ryan Disler ist ein Routinier. Der 16-Jährige gehört zu den ältesten Spielern in der B-Junioren-Mannschaft von Thal United. Vom FC Mümliswil kommend hat Disler, der Schreinerlehrling, den grössten Erfahrungsschatz unter den B-Junioren von Thal United. «Das Spielniveau hat sich noch einmal erhöht», seit die Mümliswiler mit Junioren aus Balsthal und Welschenrohr zusammenspielen, hat Disler in den letzten Wochen festgestellt.

Das Aushängeschild der vereinten Thaler ist derzeit die B-Juniorenmannschaft: Zwei Runden vor Schluss der Herbstrunde steht Thal United auf dem ersten Platz, der die Thaler zum Aufstieg in die Frühjahrsrunde der Coca-Cola Junior League berechtigen würde. Der Aufstieg sei «zu schaffen», meint Disler. Und freut sich auf die potenziellen Gegner, die mit dem FC Basel oder den Old Boys nach grosser, weiter Fussballwelt klingen. In dieser grossen, weiten Fussballwelt versucht sich derzeit die C-Jugend. Die Tatsache, vom starken 93er-Jahrgang den Startplatz in der «Coci- League», wie die höchste Juniorenspielklasse im Thal liebevoll genannt wird, geerbt zu haben, scheint eine etwas zu schwere Hypothek zu sein, die C-Junioren kämpfen gegen den Abstieg.

 

Die Fussballklubs aus Balsthal und Mümliswil vereint eine lange Geschichte gemeinsamer Juniorenförderung. Bereits zur Saison 1989/1990 organisierten sich die Vereine – mit dem FC Oensingen und Kestenholz – zur «Juniorengruppierung Bechburg», einer damals in der Deutschschweizer Fussballszene absoluten Novität, einzig in den Kantonen Freiburg und Waadt wurden schon früher ähnliche Modelle praktiziert. Die Geschichte der «Juniorengruppierung Bechburg» ist denn auch sehr bewegt. Mehrfach trennten sich die Wege der partizipierenden Vereine, um wenige Jahre später wieder zusammenzukommen. Der neueste Zusammenschluss ist nun seit dem Saisonstart Thal United.

 

Innerhalb weniger Tage wurde das Projekt geplant, erzählt Heinz von Arb, Juniorenobmann und Gemeinderat in Balsthal: «Wir hatten zwei Tage Zeit, ein Konzept zu verfassen und einzureichen.» Geholfen habe, dass mit Martin und Remo Bürgi, die die ersten B- und C-Juniorenmannschaften von Thal United trainieren, von der Juniorengruppierung Bechburg her bereits Erfahrung mit der Arbeit in einer Gruppierung vorhanden sei, meint von Arb. Neben Mümliswil und Klus/Balsthal engagiert sich auch der FC Welschenrohr.

 

Thal United bietet aber auch anderen Vereinen aus der Region an, eigene Talente auf dem höheren Niveau mittrainieren und -spielen zu lassen. In dieser Saison macht bereits der FC Oensingen von dem Angebot Gebrauch, drei Spieler der C-Junioren von Thal United kommen vom FCO.

 

Marco Scherrer ist zur aktuellen Saison neu zu den B-Junioren aufgestiegen. Scherrer, der letzte Spielzeit als Captain mit den C-Junioren (einer Kooperation zwischen Mümliswil und Klus/Balsthal) in der Coca-Cola Junior League den herausragenden zweiten Platz belegte, meldet auch für die neue Saison Ambitionen an. «Wenn wir aufsteigen denke ich schon, dass wir auch eine Liga höher mithalten können.»

 

Letzte Saison überraschten die C-Junioren unter anderem mit einem 5:1-Sieg beim FC Basel. Der Verteidiger ist bereit, auch eine Altersklasse höher einiges in den Fussball zu investieren. Die Belastung mit drei Trainings pro Woche sei hoch, bisher ginge es aber noch, erzählt der frisch gebackene KV-Lehrling, der die Lehre mit Berufsmatur abschliessen will. Wenn die zeitliche Belastung mit Fussball und Ausbildung aber zu hoch werden sollte, «würde ich zuerst bei der Berufsmatur eine Stufe runtergehen. Fussball ist mir schon sehr wichtig.»

 

Durch den kurz entschlossenen Start des Projektes Thal United haben die Verantwortlichen noch mit ein paar Kinderkrankheiten zu kämpfen. Insbesondere die Sponsorensuche erweist sich als schwierig, wie Heinz von Arb festgestellt hat: «Der Verband fordert, dass wir als Juniorengruppierung einen Sponsor finden. Das kann ein Sponsor eines der beteiligten Vereine sein, mehrere Sponsoren oder ein komplett neuer.» An sich schon eine schwierige Aufgabe. Dazu kommt im Fall von Thal United, dass vielseitige Interessen berücksichtigt werden müssen. Es sei wichtig, dass die gefundene Lösung für alle beteiligten Vereine befriedigend sei, so von Arb. Schliesslich soll Thal United seine Vorgänger überleben.

 


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