20. Generalversammlung des Clubs der Ehemaligen
15'000 Franken als Beitrag für die neuen Garderoben des FC Klus-Balsthal gesprochen.
Zur 20.Generalversammlung des Clubs der Ehemaligen (CdE) des FC Klus-Balsthal durfte der neue Präsident André Hafner 54 Mitglieder begrüssen. Sinn und Zweck dieses Clubs ist nebst einem jährlichen Treffen zur Pflege der alten Freundschaft, die Unterstützung der Juniorenabteilung.
Ohne Wortmeldungen konnte der statuarische Teil schnell abgehandelt werden. Der aktuelle Mitgliederbestand beträgt mit 72 einen neuen Höchststand. Eine Aufzeichnung eines kürzlich erschienenen 10 vor10 Berichts diente als Einstieg in das Haupttraktandum. Der Bericht behandelte das leidige Thema der zu knappen Platz- und Garderobenressourcen Schweizweit. Demnach stehen über 10'000 Jugendliche auf einer Warteliste für die Aufnahme in einen Fussballclub. In seinen Ausführungen bemängelte Hafner auch das Bundesamt für Sport, welches es sich etwas sehr einfach mache. Man delegiere die Verantwortung einfach bis zu den Gemeinden und damit den Vereinen herunter. Diese haben dann mit ihren Platzproblemen meist mit unüberwindbaren Schwierigkeiten zu kämpfen. In Balsthal sei ein Projekt für die Erweiterung der Juniorengarderoben am Laufen.
Der Präsident des Fussballclubs, Gino Furcillo, erläuterte den Antrag des FC an den CdE zur Unterstützung der Juniorenabteilung. Er erwähnte die Grösse des FC mit seinen 5 Aktiv- und 16 Juniorenmannschaften, inbegriffen 2 Frauenmannschaften. Dabei rede man von 307 Spielerinnen und Spielern, wovon 180 Juniorinnen und Junioren. Die Strukturen im Moos müssten saniert werden, erste Schritte seien eingeleitet. Dass die finanzschwache Gemeinde, welcher der Garderobebau gehört, eine solche Sanierung nicht vollumfänglich tragen kann, war den Anwesenden bewusst. Gemäss Furcillo sei Fronarbeit und Sponsoring ein unumgängliches Muss. Für die Verbesserung und den Ausbau im Bereich der Juniorinnen und Junioren machte der FC Präsident den Mitgliedern des CdE den Antrag für eine finanzielle Beteiligung am geplanten Projekt. Die Anwesenden waren sich im Grundsatz einig, der Juniorabteilung einmal nicht mit Bällen, Kleidern, Kindertoren ect. zu helfen. Man sprach für die nächsten drei Jahre einen jährlichen, stolzen Betrag von 5'000 Franken zu Gunsten der Infrastruktur der jungen Generation. Dies soll gleichzeitig ein positives Zeichen für die Öffentlichkeit darstellen, und zeigen, dass es der FC Familie mit einer Sanierung und Kapazitätserhöhung der Garderoben ernst ist.
Als traditioneller Referent konnte mit Olivier Häusermann ein ehemaliger 2.Liga Akteur des FCKB engagiert werden. Nach seinem Karrieresprung in Balsthal erlangte Häusermann das UEFA A Diplom und den SFV-Instruktor. Er waltete in verschiedenen Abteilungen des FC Aarau. Weiter war er massgeblich am relativ grossen Erfolg der FC Aarau Frauen beteiligt. Seine Erfahrungen im Frauenfussball lassen ihn folgenden Satz zitieren: «Frauen im Fussball bringen Leidenschaft mit». Der Referent hat es fertiggebracht, dass die Anwesenden in Zukunft viel Sympathie den FC Aarau Frauen entgegenbringen werden. rzb.












