15. Jahresversammlung des Club der Ehemaligen
Der Spitzenschiedsrichter Pascal Erlachner zeigte Einblicke in ein nicht immer einfaches Metier

Nach Abhandlung der statuarischen Geschäfte wurden die Anwesenden mit einem Vortrag von Pascal Erlachner, einer der besten Schweizer Schiedsrichter, überrascht. Erlachner, welcher in den Jahren 2001 bis 2003 beim FC Klus-Balsthal als Spieler auf dem Platz stand, hat nebst seinem Einsatz als Spitzenschiedsrichter und Sportlehrer in Wangen bei Olten auch seine Hobbys. So ist er Pilot, Gemeinderat und Gastronom. Er führt mit seinem Partner das Restaurant Goccetto in Wangen. Er erläuterte den Anwesenden die Werte eines Schiedsrichters. Es seien dies Vorbild sein, Respekt vor den Sportlern haben, Objektivität, Toleranz und Freude haben. Weiter erzählte er aus dem «Nähkästchen» als Spielleiter. Es bringe nichts 89 Minuten eine Superleistung zu erbringen, wenn er nach 90 Minuten einen ungerechten Elfmeter pfeift. Man müsse sich im Klaren sein, dass die Zuschauer nicht wegen dem Schiedsrichter ins Stadion kämen. Auch ein langweiliges Spiel erfordere die ganze Zeit grosse Aufmerksamkeit des Spielleiters. Die Schiedsrichter seien seit einem Jahr in der Ausbildung für den Einsatz des Videoassistenten. Erlachner sagte auch, dass der Videoschiedsrichter nur bei krassen Situationen eingreifen würde. Mit grossem Interesse vernahmen die Anwesenden, dass ab neue Saison bei Situationen nach einer Handberührung und nachträglichem Tor, auf kein Tor entschieden wird. rzb.












